Tagesrhythmus

Der Schulvormittag ist durch festgelegte Rituale rhythmisiert. So startet der Unterrichtsbeginn täglich mit einem ‚Offenen Anfang‘. Die Kinder haben schon eine viertel Stunde vor dem Beginn des Unterrichts Zeit, in der Klasse anzukommen. Hier haben sie die Möglichkeit, begonnene Arbeiten zu Ende zu bringen, langsam in den Tag zu starten, mit der Lehrkraft ins Gespräch zu kommen oder mit anderen Kindern aus dem in der Klasse und im Selbstlernzentrum vorhandenen Lernangebot etwas zu bearbeiten. Mit einem Morgenkreis und einer visualisierten Tagestransparenz eröffnet dann jede Klasse den Unterricht. So haben alle Kinder den Tag perspektivisch im Blick.  Danach beginnt in den Lernclustern die Arbeit im Kompass. 

Offener Schulanfang:
8.00 Uhr –  8.15 Uhr

1. Stunde: 8.15 Uhr –  9.00 Uhr
2. Stunde: 9.00 Uhr –  9.55 Uhr
(integrierte Frühstückspause)

Spielpause:
9.55 Uhr – 10.15 Uhr

3. Stunde: 10.15 Uhr -11.00 Uhr
4. Stunde: 11.05 Uhr – 11.50 Uhr

Spielpause:
11.50 Uhr – 12.00 Uhr

5. Stunde: 12.00 Uhr – 12.45 Uhr
6. Stunde: 12.45 Uhr – 13.30 Uhr

Unser Lernraum nach dem Churer-Modell

Der Raum als durchdachter und strukturierter Lernbegleiter: 
Einen Flur mit seinen beiden Klassenräumen und dem Selbstlernzentrum nennen wir Lerncluster. Unsere Lernräume sind nach dem Churermodell eingerichtet. Jedes Kind entscheidet, je nach Arbeitsphase, eigenem Bedürfnis und Tag über seinen Arbeitsplatz: Sitzplatz (isoliert, im Team, in der Gruppe).
Die Kinder lernen von Beginn an zu entscheiden, welcher Arbeitsplatz für sie zum Lernen geeignet ist. Dabei hilft der Lehrer*in mit, wenn es für das Kind noch schwer ist, dieses selbst zu entscheiden.
In jeder Klasse ist der Kreis mit Sitzbänken als fester Gesprächsmittelpunkt und Arbeitsbereich verankert. Hier finden gemeinsame Gesprächs- und Lernphasen statt.
Zu diesem gibt es verschiedene Funktionsecken und Lernbereiche zum gemeinsamen und individuellen Lernen. (Leseecke; Einzelplätze …)
 
Feste Arbeitsabläufe als Transparenz in der Klasse: Lernspuren, Themenüberblick, individuelle Arbeitszeit mit Übersicht und Transparenz, digitale Medien in der Klasse, geöffnete Klassentüren.
 

Kompass- und Ankerzeiten

KOMPASS steht für:
Kinder orientieren sich motiviert und planen aktiv ihr selbstständiges Lernen.
Morgens arbeiten wir bis um 9.55 Uhr im KOMPASS. Die Kinder lernen selbstgesteuert Inhalte, die in den Fächern erarbeitet wurden, zu bearbeiten und zu vertiefen. Dabei werden sie vom Lehrer*in als aktiver Lernbegleiter unterstützt. 

 

Alle Kinder arbeiten in der 5. und/oder 6. Stunde in der ANKER Zeit:

Angeleitet, Nachhaltig, Kernfachorientiert, Eigenständig, Ritualisiert
Diese Zeiten werden von den Klassen- und Fachlehrerinnen gesteuert. Inhalte wie, Rechtschreibung, Sprachgebrauch, Mathemtische Grundkenntnisse und auch Erweiterung dieser werden gezielt in den Blick genommen, so dass jedes Kind in seinem Tempo und auf seinem Niveau hin lernt. Unterstützt werden die ANKER-Zeiten durch Zusatzkräfte, so dass die Kinder enger begleitet werden.
 
Die KOMPASS- und ANKER-Zeiten ersetzen die ‚klassischen‘ Hausaufgaben zu Hause und unterstützen das Lernen der Selbststeuerung. 
Das Lesetraining, Kopfrechentraining, alltagsbezogene Fertigkeiten bleiben aber als zusätzliches Training in der Familie.
Jedes Kind erhält einmal in der Woche seine KOMPASS-Mappe mit nach Hause. Diese wird mit den Eltern gesichtet und besprochen.